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TRUCadbusting ::

Auf 3Sat habe ich kürzlich – eigentlich gestern – folgende Sendung gesehen, in der ein Bericht über “Adbusting” und “culture jamming” vorkam.

Sendung “Bauerfeind” vom 31.8.2011 >>>

Was Adbusting ist,  laut Wikipedia:

Adbusters ist eine englischsprachige Wortkreation aus advertisement (Kurzform ad) für ‚Werbung‘ und dem Verb to bust, umgangssprachlich für ‚zerschlagen‘.[1] Adbusters nennen sich Gruppierungen, die Werbung im öffentlichen Raum (Außenwerbung) verfremden, überkleben oder auf andere Weise umgestalten, um so deren Sinn umzudrehen oder lächerlich zu machen[2]. Die Adbusters sind eine Form der Kommunikationsguerilla und kommen häufig aus der Streetart-Szene. Heute werden neben parodistischen Kurzvideos gerne Werbesujets und Logos verfremdet, online gestellt oder über Soziale Medien verbreitet[3]. Kritik an Adbusters kommt von Markengegnern, da auch eine verfremdete Präsenz den Marken zusätzliche Aufmerksamkeit bringt.

Bei den Aktionen der Adbusters handelt es sich um Kritik an der Konsumgesellschaft, an den Bildwelten der Werbefotografie und an einer von Adbusters kritisierten visuellen Umweltverschmutzung. Vor allem wird von ihnen beklagt, dass es kaum noch Lebensbereiche gebe, in denen man sich Werbung entziehen könne.

In Frankreich nennen sich derart motivierte Gruppierungen Déboulonneurs („Herunterreißer“); sie übermalen etwa in öffentlichen Aktionen Plakatwände mit Parolen und warten, bis die Polizei sie festnimmt. Mit den erhofften folgenden Prozessen versuchen die Déboulonneurs, die Debatte um die von ihnen „Werbeterror“ genannte Wirkung von Reklame in die breite Öffentlichkeit zu tragen.

Was Culture Jamming ist,  laut Wikipedia:

Culture Jamming ist eine Kunstform, die sich selbst als gegen die herkömmliche Werbung gerichtet versteht. Der Begriff wurde maßgeblich durch den Autor Kalle Lasn geprägt. Beim Culture Jamming werden Strategien und Formen, aber auch konkrete Beispiele aus der herkömmlichen Produktwerbung übernommen, karikiert und teils ins Absurde geführt. Es werden aber auch bewusst Inhalte mit einbezogen, die in der eigentlichen Werbung nicht vorkommen oder sogar von ihr überdeckt werden sollen. Ziel ist dabei meist eine Kritik der durch Werbung erzeugten Bilder und Meinungen, aber auch grundsätzlich der manipulativen Seite von Werbung. So entstehen vermeintliche Werbespots und Plakate, die die Sprache der Werbeindustrie perfekt beherrschen, ihre Semantik jedoch komplett umkehren. Vertreter des Culture Jamming bezeichnen sich selbst auch als Adbusters.

Gegründet in Kanada, hat diese Art der Konsumkritik mittlerweile weltweit Anhänger. Seit der Erscheinung des Buches [1] zur Jahrtausendwende haben sich die darin beschriebenen Methoden weiterentwickelt. Neben parodistischen Kurzvideos werden heute gerne Werbesujets und Logos verfremdet, online gestellt oder über Soziale Medien verbreitet. Kritik an Adbusters kommt von Markengegnern, die der Meinung sind, dass auch eine verfremdete Präsenz den Marken zusätzliche Aufmerksamkeit bringt, die eigentlich ungewollt ist.


Zum Sendungsbeitrag auf 3Sat >>>

 

Außerdem gab es in derselben Sendung einen Bericht über ein Kollektiv, dass durch technisches Eingreifen mittels Zwischenrouter die News der Medienlandschaft verändert, höchst interessant!

In unserer Gutgläubigkeit glauben wir dann was da steht. Wir hinterfragen es nicht! Unglaublich!

Zum Sendungsbeitrag >>>

 

Mehr Links zum Thema (Quelle: Wikipedia)